Indianische Sternzeichen

Auch in den Wäldern und Prärien Nordamerikas entstand eine Form der Astrologie, deren philosophischer Background sich jedoch erheblich von den astrologischen Lehren der Alten Welt unterscheidet: Der Kreis aus Geburt und Wiedergeburt wird als so genanntes Erdrad dargestellt, das ebenso wie das Jahr in zwölf Monde unterteilt ist.

Jedem Mond ist ein Totem (Schutzgeist) zugeordnet, das durch ein bestimmtes Tier symbolisiert wird. Die Eigenschaften des jeweiligen Tieres übertragen die Indianer auf jene Menschen, die im Zeichen dieses Tieres geboren wurden.

Den Anfang macht die Schneegans (22.12. – 19.01.), ein fleißiger und strebsamer Familienmensch mit Neigung zu konservativen Werten. Der Otter (20.01. – 18.02.) ist ein humorvoller und hilfsbereiter Optimist, der aber sehr verletzlich sein kann. Der Puma (19.02. – 20.03.) ist eher ein wortkarger Einzelgänger, der auf Beleidigungen äußerst gekränkt reagieren und besonders nachtragend sein kann.

Der Habicht (21.03. – 19.04.) ist ein tapferer und mutiger Mensch, der ein wenig kopflastig ist, aber ausgezeichnete Führungsqualitäten besitzt. Der Biber (20.04. – 20.05.) ist ein treues, ehrliches und ordnungsliebendes Wesen, das auch den sinnlichen Genüssen nicht abgeneigt ist. Der Hirsch (21.05. – 20.06.) ist ein fröhlicher und geselliger Optimist, der sich allerdings nur schwer auf eine Sache konzentrieren kann.

Der Specht (21.06. – 22.07.) ist wohl das sensibelste unter den Totems und neigt gerade deshalb dazu, sein Leben im schützenden Kreis seiner Familie zu verbringen. Die Störe (23.07. – 22.08.) gelten als sehr diszipliniert und selbstbewusst und sind ideale Führungspersönlichkeiten, die allerdings manchmal auch etwas despotisch sein können. Der Braunbär (23.08. – 22.09.) ist ein fleißiger und ordentlicher Mensch, der aber auch eine romantische Ader haben kann.

Der Rabe (23.09. – 23.10.) ist das Totem für sozial engagierte und besonders gesellige Zeitgenossen, denen Familie und Freunde ausgesprochen wichtig sind. Die Schlange (24.10. – 21.11.) steht für Listigkeit, Unnahbarkeit und Gefühlskälte, obwohl sie durchaus auch romantisch und leidenschaftlich sein kann. Und der Wapiti (22.11. – 21.12.) ist ein sensibler Mensch mit einem sehr starken Sinn für Gerechtigkeit, der ihn auch zu einem Kämpfer gegen Unterdrückung werden lässt.